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Stammdaten1.1 Organisationsstruktur Öffentliche Ganztagesvolksschule mit verschränktem Modell. Unterrichtsstunden, Lernstunden, Mittagessen und Freizeitstunden werden über den ganzen Schultag von 8.00 bis 15.30 Uhr verteilt. Im Schuljahr 2010/2011 gibt es:
1. Schulstufe - 4 Parallelklassen, flexible Schuleingangsphase – Variante 2a 2. Schulstufe - 5 Parallelklassen 3. Schulstufe - 4 Parallelklassen 4. Schulstufe - 4 Parallelklassen Derzeit werden 2 Integrationsklassen geführt, je eine auf der ersten und zweiten Schulstufe. Derzeit werden 2 Schwerpunktklassen „Bewegtes Lernen“ geführt.
Frühdienstangebot von 7.15 – 7.45 Uhr Spätdienstangebot von 15.30 – 17.30 Uhr
Das Mittagessen wird im Klassenverband eingenommen. Die Verköstigung läuft über die Firma MAX Catering mit täglich frisch gekochter Kost. Kosten für Essen / Tag: € 3,59 Kosten für Betreuung / Tag: € 5,20 – eine soziale Staffelung nach dem Familieneinkommen ist möglich.
1.2 SchülerInnen- / Elternpopulation
Kinder: 373 ( davon Knaben: 205, Mädchen: 168, Anzahl der Kinder nichtdeutscher Muttersprache 112)
Die Kinder stammen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten, intakten Familien und von Alleinerziehern. Ein Großteil der Eltern ist berufstätig und benötigt aus diesem Grund eine ganztägige Betreuungsform. Die Eltern kommen aus unterschiedlichsten Berufsspaten, von unselbständig Erwerbstätigen bis hin zu freiberuflich Tätigen. Ein großer Anteil der Eltern stammt aus dem Gesundheitssektor und Sozialsektor und findet Beschäftigung im nahe gelegenen Donauspital SMZ-Ost.
Jährlich kommen zu Schulbeginn oder während des Schuljahres Kinder verschiedener Altersstufen und unterschiedlichsten bis zu kaum vorhandenen Deutschkenntnisse als Quereinsteiger in unserer Schule. Pro Schuljahr sind das 5 - 10 Kinder auf alle Schulstufen verteilt.
Im Schuljahr 2011/12 werden 9 Kinder mit besonderen Bedürfnissen (Lernbehinderung, Down-Syndrom, Schwerstbehinderung, Körperbehinderung) in zwei Integrationsklassen unterrichtet.
1.3 LehrerInnenpopulation
Lehrer/innen im Stand der Schule: 35 17 klassenführende LehrerInnen ( 2 pragm., IL,IIL) 16 LehrerInnen (z. T. reduzierte Lehrverpflichtung) 2 SonderschullehrerInnen (IL) 3 Religionslehrerinnen kath. – 22, 9, 2 Stunden 1 Religionslehrerin evang. – 4 Stunden (IL) 1 Religionslehrerin islam. – 4 Stunden (IIL) 1 Religionslehrer orthodox – 2 Stunden 1 Muttersprachliche Zusatzlehrerin für Polnisch (IL) 1 Sprachheillehrerin – 8 Stunden (pragm.) 1 Psychagogin - 12 Stunden (pragm.)
Nicht im Stand: 13 Freizeit-Betreuerinnen: 7
Die überwiegende Mehrheit der LehrerInnen ist unter 40 Jahren, nur einige ältere Kolleginnen sind am Standort tätig. Fast alle stehen modernen Lernmethoden aufgeschlossen gegenüber und arbeiten sehr engagiert und kooperativ. Es gibt viele Lehrerinnen mit zusätzlichen Ausbildungen und/oder Qualifikationen (Bewegtes Lernen, Förderlehrerin, Begleitlehrerin, Legasthenie, Dyskalkulie, Eislauf-Schwimmprüfung, Klettern, Montessoripädagogik, Begabungsförderung ...). Die persönliche und berufliche Fortbildung der Lehrerinnen erfolgt laufend, sowohl schulintern als auch in vielen Seminaren der Pädagogischen Hochschule und in Arbeitsgemeinschaften. Jedes Jahr finden schulinterne Lehrerfortbildungen am Standort statt.
1.4 Schulisches Umfeld und bauliche Gegebenheiten
Die Schule liegt in einem vor ca. 16 Jahren neu geschaffenen Gebiet (Norwegerviertel) zwischen Aspern und Stadlau. Es wurden hier vor allem Genossenschaftswohnungen, Gemeindewohnungen, aber auch Einfamilienhäuser besiedelt. Die SchülerInnen kommen vor allem aus dem Umgebungsbereich der Schule. Für den Großteil der Kinder ist der Schulweg zu Fuß zu bewältigen. Öffentlich ist der Schulstandort mit der Straßenbahn 26, U2 oder dem Autobus 92 A zu erreichen. Viele Kinder werden mit dem Auto gebracht und/oder abgeholt. Die Nähe zum Mühlwasser und zur Lobau, sowie die gute öffentliche Anbindung sind eine ideale Voraussetzung für aktive Lern- und Freizeitstunden auch außerhalb der Schule.
Das Schulgebäude wurde neu errichtet und mit dem Schuljahr 1995/96 erstmalig mit drei Klassen und einer Vorschulklasse belegt. Aufsteigend ab dem Schuljahr 1996/97 wurden jährlich vier Klassen einer Schulstufe aufgenommen.
Die Schule wurde als 13-klassige Schule geplant. Aufgrund der großen Anzahl von SchülerInnen war die Schule im Schuljahr 1999/2000 bereits mit 15 Klassen belegt. Im Frühjahr 2000 begann ein notwendiger Ausbau der Schule. Fünf Klassen und zwei Freizeiträume wurden auf die Dachterrasse gebaut, eine 20-klassige Ganztagsvolksschule wurde durch den Ausbau geschaffen. Ein Spielplatz mit einem Klettergerüst und ein Hartplatz stehen für die Ganztagsvolksschule und die im Gebäude befindliche Schwerhörigenschule gemeinsam zur Verfügung. Die für den Unterrichts- und Freizeitbetrieb notwendigen Außenflächen (Sportanlagen) sind nicht im notwendigen Ausmaß vorhanden. So müssen manche Stunden zum Teil auf dem öffentlichen Grünstreifen (Albert-Schultz-Grüngürtel) und auf den Spielplätzen der Umgebung durchgeführt werden. Pädagogische SituationFür die LehrerInnen in der Schule ist das persönliche Wohlbefinden der SchülerInnen von höchster Priorität, da diese den ganzen Tag in der Schule bleiben. Sie betreuen die ihnen anvertrauten Kinder nach den modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit größtem persönlichem Einsatz im kognitiven, aber auch im sozio-kulturellen Bereich. Am wichtigsten ist das Wohl des Kindes. Auf Teamarbeit sowohl bei Kindern als auch bei LehrerInnen wird großer Wert gelegt. Das System unserer Ganztagsschule bietet grundsätzlich die Förderung aller Kinder in verschiedensten Bereichen mittels qualitätvoller ganztägiger Betreuung durch kompetente LehrerInnen und FreizeitbetreuerInnen. Die Vernetzung von Unterricht und Freizeit ermöglicht es, Interessen und Begabungen der SchülerInnen zu entdecken, aufzugreifen und zu fördern. Auch auf soziale Bedürfnisse kann im Ganztagesbereich vermehrt Aufmerksamkeit und Zeit geschenkt werden.
Die individuelle Förderung in sprachlichen/kognitiven Bereichen findet primär integrativ im Klassenverband statt (Förderstunden, differenzierter Unterricht). Für Kinder, die wegen größerer Defizite längere Zeit begleitet werden müssen, erstellen die KlassenlehrerInnen Förderpläne, die laufend evaluiert und mit den Eltern abgesprochen werden. Speziell für polnische Kinder, die kein oder wenig Deutsch verstehen, gibt es die Möglichkeit mit der MUZU - Lehrerin einmal wöchentlich gemeinsam zu arbeiten. Seit dem Schuljahr 2011/12 wird auch ein Muttersprachlicher Zusatzunterricht Arabisch angeboten.
Für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten steht eine Psychagogin am Standort zur Verfügung. Die Betreuung von Vorschulstufenkindern findet integriert im Klassenverband statt.
Ausgebildete LegasthenielehrerInnen halten in der 2. und 3. Schulstufe klassenübergreifend Legastheniekurse. Eine Sprachheillehrerin (8 Std.) steht für Kinder mit sprachlichen Defiziten zur Verfügung.
Die tägliche Lernstunde führt zu einer deutlichen Entlastung der Hausübungsproblematik. Offenes Lernen in Form von Tages- und Wochenplänen sowie Freiarbeit und projektorientierter Unterricht sind Schwerpunkte in mehreren Klassen. Projekte finden sowohl klassen- als auch schulstufenübergreifend statt. Immer wieder gibt es große Schulprojekt für alle Klassen. Es werden dabei häufig außerschulische Institutionen eingebunden.
Projekt- oder Schulsportwochen mit den dritten und vierten Klassen werden regelmäßig und gerne durchgeführt.
Seit September 1999 stehen in jeder Klasse zwei Computer mit Internetzugang. Eine Sammlung von Lern- und Spielprogrammen ist vorhanden und wird ständig aktualisiert. Die Schule verfügt über eine stark frequentierte Bibliothek, die laufend erweitert wird.
Mit dem Freizeitangebot werden folgende Zielsetzungen verfolgt: Aspekte der Erholung und Kompensation, des ergänzenden und sozialen Lernens, der sportlichen und kreativen Erziehung, der Schaffung von neuen Möglichkeiten zur Erweiterung des Erlebnishorizontes.
Im Freizeitbereich wird daher den Kindern ein breites Spektrum an musischen, kreativen und sportlichen Aktivitäten angeboten. Ein „Sportblock“ – Zusammenfassen von drei Freizeitstunden - ermöglicht es den Klassen, regelmäßig einmal pro Woche außer Haus zu gehen. Die sportliche Aktivität findet dann je nach Jahreszeit im Bad, am Eislaufplatz, auf der Donauinsel (Rollerskaten),... statt. Außerdem wird den Kindern statt einer sportlichen Aktivität auch ein Lehrausgang (Theater- oder Museumsbesuch, ...) oder ein Naturerlebnis (Lobau, Donauauen, ...) angeboten. Für viele SchülerInnen ist diese Möglichkeit die Umwelt zu entdecken eine große Bereicherung und Förderung. Zusätzlich zum Freizeitangebot gibt es auch sportliche Spätdienstangebote, einen jährlichen Schullauf und Schulmarathon. Unsere SchülerInnen nehmen regelmäßig an Schulwettbewerben (Fußball, Laufbewerbe, Schacholympiade, Kreativbewerbe,…) teil.
Die Schule ist auch karitativ tätig, so kam z.B. ein Teil der Einnahmen des letzten Adventmarktes der Österreichischen Krebsforschung im St. Anna-Kinderspital zu Gute. Jährliche Kontakte (Weihnachtsfeiern, Bastelnachmittag, Zeitzeugen, ...) gibt es auch zum nahegelegenen Pflegeheim. Viele Jahre unterstützte unser Standort auch eine Schule in Westafrika.
Angaben zur SchulpartnerschaftKlassenforen und Schulforen bzw. Klassenelternabende werden außerhalb der gesetzlichen Verpflichtung, sofern es notwendig ist oder gewünscht wird, auch mehrmals im Jahr abgehalten. Die selbstverständliche Einbindung der Eltern in das schulische Leben und die große Bereitschaft von Eltern im Rahmen ihrer Möglichkeit (Berufstätigkeit) und Lehrern zur Zusammenarbeit, auch in schwierigen Situationen, tragen viel zum guten Schulklima bei.
Die Kontakte zwischen Elternverein und Schule beschränken sich aber nicht nur auf die Zusammenarbeit in der Schule. Jährlich finden zu Weihnachten ein Adventmarkt und zu Schulschluss ein großes Schulfest in Zusammenarbeit mit dem Elternverein statt. Immer wieder treffen einander Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen zu einem geselligen Zusammensein.
Angaben zur Zukunftsperspektive
Das Lehrerinnenteam und die Schulleitung werden auch in Zukunft auf neue Herausforderungen eingehen. Es wird uns weiterhin ein Anliegen sein, dass Kinder sich am Hammerfestweg 1 wohlfühlen und entsprechend ihrer individuellen Situation einen möglichst großen persönlichen Lernfortschritt schaffen, sinnvolle Aktivitäten im Freizeitbereich kennen lernen und damit auch Erfahrungen für ihr weiteres Leben sammeln.
Auch die gute Zusammenarbeit mit den Eltern soll fortgeführt und intensiviert werden, sodass auch in den nächsten Jahren unser Schulstandort weiter von vielen Eltern geschätzt wird.
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